"Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer"

Gewinnerprojekt der Umweltlotterie GENAU


Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.

Dieser Spruch ist allgemein bekannt und er ist Titel des Gewinnerprojekts der Umweltlotterie GENAU.

Die Stadt Mörfelden-Walldorf hatte das Projekt 2016 eingereicht. Vorher hatte sie um die Unterstützung durch unsere Ortsgruppe gebeten. Natürlich sagten wir zu, denn die Schwalben liegen uns am Herzen und seit Jahrzehnten setzen wir uns für sie ein.

Das zeigt auch eine besondere Geschichte aus unserer Vergangenheit

Mehlschwalbe
Foto: Miriam Kodek

Am 12.01.2018 war es dann soweit. Die Gewinner entschieden sich für unser Projekt. Verschiedene Maßnahmen können nun umgesetzt werden. Dafür bedanken wir uns sowohl bei den Gewinnern als auch bei der Umweltlotterie.

Unseren Anteil des Preisgeldes stellen wir für den Bau eines Schwalbenhauses zur Verfügung. Es soll am 09.10.18 am Ortseingang des Stadtteils Mörfelden aufgestellt werden, um Schwalben dort wieder anzusiedeln.

Wildbienen
Foto: Ruth Ortwein

Die langjährige Arbeit für den Schutz der Schwalben setzen wir natürlich weiter fort. Dafür haben wir verschiedene Aktionen geplant.

Am 07. April 2018 legten wir Lehmpfützen auf zwei unserer Pflegeflächen an. Dort können die Vögel das benötigte Material für den Nestbau finden. Außerdem profitieren Wildbienen von den Pfützen, denn auch sie nutzen Lehm für ihre Brut. 

Schwalbenfreundliches Haus
Grafik: NABU/stockmarpluswalter

Ab der Auftaktveranstaltung am 25.06.2018 werden wir dann die Häuser in Walldorf, an denen Schwalben nisten, als "Schwalbenfreundliches Haus" auszeichnen. Sie erhalten die Plakette "Schwalben willkommen".

Damit wollen wir den Hausbesitzern ihre verdiente Ehre erweisen, denn sie tragen zum Erhalt der Brutkolonien in unserer Stadt bei.

Wir bieten ganzjährig die Beratung Interessierter und Hausbesitzer an. Sie können sich in allen Fragen rund um Schwalben an uns richten.

Erfassung von Schwalbennestern
Foto: Ruth Ortwein

Bestehende Nester werden im Herbst von uns kontrolliert und gereinigt.

Dabei werden wir auch den Bruterfolg erfassen. Hilfe wurde uns durch die örtliche Feuerwehr zugesagt.

Durch diese Maßnahme halten wir die Anzahl der Schwalbennester auf aktuellem Stand und bekommen einen Überblick über die Entwicklung der Population.